Nach fast zwei Monaten Corona Krise möchten wir eine erste, vorsichtige Bilanz ziehen:

Heute können wir sagen, dass es die richtige Entscheidung war, sehr schnell und sehr früh die strengen Regeln zum Schutz der Mitarbeiter, der Patienten und der Bewohner eingeführt zu haben. Bis heute ist zum Glück von unseren Mitarbeitern niemand erkrankt! Das ist für uns das Allerwichtigste.

Wir wissen, dass wir Allen damit viel abverlangt haben: Dem gesamten Team, den Bewohnern und Patienten und natürlich deren Familien und Freunden. Jeder hat in den zurückliegenden Wochen dadurch Einschränkungen erlebt. Es musste sein, weil für uns der Schutz vor Infektion und Krankheit die oberste Priorität hatte – und auch weiterhin haben wird.

Auch wenn langsam die Vorschriften von der Politik gelockert werden, werden wir weiterhin an den meisten Regeln festhalten. Denn jetzt liegt es an uns, ob wir das schlimmste hinter uns haben oder ob es eine zweite Welle der Pandemie geben wird.

  • Es bleibt Pflicht, den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten, die Hygienevorschriften zu beachten sowie den Mund- und Nasenschutz vorschriftsgemäß zu tragen und zu reinigen. Wir haben keinen Engpass; es sind genug Masken vorhanden. Ein herzliches Dankeschön an unsere Kollegin Frau Lühr und an Frau Scholl, die für uns Stoffmasken genäht haben.
  • Alle Mitarbeiter, die spezifische Krankheitssymptom an sich feststellen, müssen sich vor Dienstantritt bei uns melden.
  • Termine in den Wohngemeinschaften finden nicht statt.
  • Interne Meetings, Weiterbildungen und Zusammenkünfte von mehr als drei Kollegen bleiben untersagt.

Wir freuen uns sehr, dass wir aber auch einige Änderungen einführen können. Das ist in erster Linie der Verdienst unserer Mitarbeiter, die sich in den letzten Wochen wirklich vorbildlich verhalten haben. Mit Disziplin und Engagement haben sie jede Herausforderung gemeistert.

  • Besuche in Wohngemeinschaften dürfen nach Voranmeldung von einer Bezugsperson für eine Stunde täglich  wieder stattfinden. Bei jedem Besucher wird vorab Fieber gemessen ,der Mundschutz kontrolliert und sie müssen sich die Hände gründlich waschen. Das gilt auch für die  Kinder-WG und Jugend -WG.
  • Vermutlich können die Bewohner der Jugend WG sogar ab dem 1. Juni wieder in ihre Werkstätten  arbeiten gehen; hier sind noch einige Sicherheitsaspekte zu klären.

Diese Lockerungen sind nur möglich, weil wir uns alle an die Regeln gehalten haben. Bitte lasst uns nicht das Erreichte leichtfertig aufs Spiel setzen. Bitte vergesst nicht: Wir haben es jetzt in der Hand, wie es weitergeht.

Mit einem riesengroßen Dankeschön an Euch,

Karin und André Graff